Das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen in Braunschweig führt noch bis zum 15. Juli 2026 eine wissenschaftliche Umfrage unter Landwirten durch. Das Thema: kooperative Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen. Die Forschenden wollen herausfinden, ob sich Betriebe vorstellen können, derartige Maßnahmen beispielsweise gemeinsam mit dem Nachbarbetrieb umzusetzen. Oder ob sie eine Zusammenarbeit eher abschreckt – und warum. Bisher haben knapp 170 Produzenten die Umfrage ausgefüllt. Um die Aussagekraft zu erhöhen, wären weitere Antwortgeber wichtig.
Was ist eine Naturschutz-Kooperative? Eine Naturschutz-Kooperative besteht in der Regel aus mehreren landwirtschaftlichen Betrieben, die gemeinsam und abgestimmt über Betriebsgrenzen hinweg Agrarumweltmaßnahmen umsetzen. Dabei bleiben die Betriebe eigenständig und bewirtschaften ihre Flächen selbst. Häufig unterstützt eine Koordinierungsstelle die Zusammenarbeit, indem sie etwa die Betriebe vernetzt, bei der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen berät, die Antragsstellung übernimmt oder unterstützt und sich mit Verwaltungen und Behörden abstimmt.
Was soll erreicht werden? Die Umfrage ist Teil des Verbundprojekts „Modellhafte Erprobung von Naturschutz-Kooperativen in verschiedenen Agrarlandschaften Deutschlands nach dem niederländischen Ansatz“ (MoNaKo). Unter Leitung des Deutschen Bauernverbandes werden Naturschutz-Kooperativen nach niederländischem Modell durch die Kulturlandschaftsstiftungen in den vier Bundesländern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg erprobt und umgesetzt. Das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen führt die sozioökonomische Begleitforschung durch. Ziel der Umfrage ist es, die Perspektive der Praktiker auf diese Kooperationen zu erfahren und ihre Stimme dadurch in Empfehlungen für politische Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.
Machen Sie mit! Die Bearbeitung der Umfrage dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten. Mitmachen können alle, ganz gleich, ob bereits Erfahrungen mit kooperativen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen bestehen oder nicht. Alle Angaben werden anonym ausgewertet und streng vertraulich behandelt. Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Betriebe sind nicht möglich.
Im Rahmen des zweiten QS‑Laborkompetenztests im Jahr 2025 hatten sich 56 Labore aus 18 Ländern der analytischen Herausforderung in der Testmatrix Aubergine gestellt. Wie bereits in den vorangegangenen Tests, zeigte sich auch dieses Mal die hohe Bedeutung regelmäßiger Kompetenzprüfungen für eine verlässliche Rückstandsanalytik im QS‑System.
Die Beiträge zur Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) werden anders berech-net als bei den frei wählbaren Krankenkassen der allgemeinen Krankenversiche-rung. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erklärt, warum das so ist.
Die durch die langsamere Reifung der Früchte bedingte geringere Menge hat dazu geführt, dass griechische Erdbeeren die spanischen als Hauptangebot auf wichtigen Märkten wie Deutschland verdrängt haben.
Das italienischen Züchtungskonsortium CIV (Consorzio Italiano Vivaisti) hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Erzeugern innovative Lösungen zu bieten, die Wirtschaftlichkeit und höchste Qualitätsstandards verbinden.
Im Rahmen der Grünen Woche übergibt der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, heute Förderbescheide für neue Experimentierfelder zur Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie für das Projekt "Smart Farming" des Deutschen Instituts für Normung (DIN).
Der Superfood-Hype verändert den Obstkonsum in Deutschland fundamental. Dies geht aus aktuellen Zahlen des BMEL hervor. So lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Obst 2024/2025 bei nur noch 69 kg.
Die OvB vermarktet als größter Bio-Obst-Vermarkter Süddeutschlands das Obst von über 40 Erzeugerfamilien. Der Anteil schorfresistenter Sorten ist hier außergewöhnlich hoch. Der steigende Bedarf an Bio-Produkten wurde frühzeitig gemeinsam mit Handelspartnern „Der Erfolg im Bio-Obstbau ist immer ein gemeinsames Werk“, sagt Bundespreisträger Glocker.
Die EU plant ein Verbot von Einweg-Kunststoffverpackungen für frisches Obst und Gemüse unter 1,5 kg. Noch bis zum 30. Januar findet eine EU-Umfrage zu diesem geplanten Verbot statt.
Friedrichshafen – Was gibt’s Neues in den BereichenErwerbsobstbau, Agrartechnik und dem Brennerwesen? Die Fruchtwelt Bodensee bietet vom 20. bis 22. Februar 2026 in der Messe Friedrichshafen eine in-ternationale Plattform. Rund 350 ausstellende Unternehmen zeigen ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen, Sonderflä-chen konzentrieren sich auf Hofläden, Forschung und Entwicklung, den Bildungsbereich sowie Start-up-Unternehmen.
Mercosur-Staaten sind die Mitglieder des südamerikanischen Handelsblocks, aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Bolivien. Sie haben 1991 eine Zollunion gegründet mit dem Ziel eines freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs.