In der Saison 2023/2024 wurden bei stichprobenartigen Rückstandsuntersuchungen bis April 2024 in 361 Fällen zu hohe Pflanzenschutzmittelrückstände in Obst und Gemüse festgestellt, wie der spanische Infodienst Hortoinfo.es in einem Bericht mitteilte. Diese Rückstände wurden sowohl auf Proben aus den Mitgliedstaaten der EU als auch aus Proben von Obst und Gemüse aus Drittländern identifiziert.
Das Land, für das in dem untersuchten Zeitraum am häufigsten zu hohe Rückstände in Obst und Gemüse festgestellt wurden, war die Türkei mit 87 Fällen seiner für den EU-Markt bestimmten Obst- und Gemüselieferungen. Nach der Anzahl der Warnmeldungen folgen Ägypten mit 54 Fällen und Indien mit 24 Warnmeldungen aufgrund zu hoher Pflanzenschutzmittelrückstände bei in die EU versandten Produkten. Obst- und Gemüseerzeugnisse aus Kenia wurden bei den Kontrollen 20 mal positiv getestet, jene aus Vietnam 14 mal. Spanisches Obst und Gemüse fiel zehn mal mit Rückstandsüberschreitungen auf, Marokkanische Erzeugnisse waren vier mal betroffen.
Andere Länder, die hier auffällig waren: China in zehn Fällen; Bangladesch in neun Fällen, Italien und die Ukraine in je acht Fällen, Mazedonien in sieben Fällen, Brasilien, Serbien, Polen und Madagaskar in je sechs Fällen, Belgien, Griechenland, Kamerun und Thailand in je fünf Fällen sowie Kolumbien und Peru in je vier Fällen.
Mercosur-Staaten sind die Mitglieder des südamerikanischen Handelsblocks, aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Bolivien. Sie haben 1991 eine Zollunion gegründet mit dem Ziel eines freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs.
Lebensmittel in Deutschland enthalten nur selten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der geltenden Rückstandshöchstgehalte. Dies zeigt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2024“.
Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete am 13. Januar 2026 gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer den diesjährigen BMUKN-Agrarkongress im Vorfeld der Grünen Woche. Im Mittelpunkt stand die künftige Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik, deren Bedeutung für die ländlichen Räume und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Die französische Regierung plant, den Import von Lebensmitteln auszusetzen, die Rückstände von in der Europäischen Union verbotenen phytosanitären Substanzen enthalten, darunter Die Wirkstoffe Mancozeb, Glufosinat, Thiophanat-Methyl und Carbendazim.
Fairtrade Deutschland will mit dem Jahresthema 2026 „Fairness for Farmers – From fields to future“ gezielt darauf aufmerksam machen, dass Fairness dort beginnt, wo Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern.
Die Früchte der als ‘Indianerbanane“ oder Pawpaw bekannten Asimina triloba erinnern geschmacklich an Mango und Banane und haben eine sehr cremige Konsistenz. Ihre Vitamine und Mineralstoffe sind zahlreich.
Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden in der Bundesrepublik Deutschland pro Person rund 5,8 kg frische und verarbeitete Schalenfrüchte wie Erdnüsse, Mandeln oder Haselnüsse konsumiert, wie die Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen.
Das Assoziierungsabkommen der EU mit Marokko trifft auf massiven Widerstand der Europäischen Branchenvertreter. Zahlreiche Verbände schlagen Alarm. Grund ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Überarbeitung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Marokko...