Gedanken zum Jahreswechsel

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Für die meisten von uns ist der Jahreswechsel Anlass, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick auf das neue zu werfen. 

Noch kurz vor Weihnachten hatte ich ein Gespräch mit Christian Schmidt, unserem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Wie erwartet hat er zwar keine Weihnachtsgeschenke verteilt, aber gut zugehört und Verständnis für die Belange des Obst- und Gemüsebaus gezeigt. Mir wurde dabei klar, dass unsere Branche ein vergleichbar kleines Rädchen im großen Politiksystem ist. Der politische Rechtsruck in ganz Europa und die Kriegs- und Krisensituationen auf der ganzen Welt bestimmen zurzeit das politische Geschehen. Und in Deutschland sind bereits alle Weichen in Richtung Bundestagswahl 2017 gestellt. Alles ist im Wahlkampfmodus.

Selbstkritisch erkennen wir, dass die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht mehr die Beachtung und Wertschätzung erfährt, wie sie sie vor Jahrzehnten gehabt hat. Hier sind wir zunächst selbst gefordert. Wir müssen verstärkt auf uns aufmerksam machen und uns den gesellschaftlichen Ansprüchen und Entwicklungen selbstbewusst stellen. Wir müssen die Deutungshoheit in den Feldern gesunde Ernährung, Produktionsweisen in Landwirtschaft und Gartenbau und ländlicher Raum zurückgewinnen. Hier sind wir kompetent und nicht irgendwelche selbsternannten Experten praxisferner Nichtregierungsorganisationen.

Vor diesem Hintergrund habe ich mich sehr gefreut, dass sich Bundesminister Christian Schmidt die Zeit genommen hat, über unsere Anliegen zu sprechen. Wir haben über die Zulassungssituation in Sachen Pflanzenschutz, die Kirschessigfliege, das Verbundvorhaben Lückenindikationen, das anstehende Gesetz zur Gewinnglättung bei der Einkommenssteuer, eine mögliche Förderung der Hagel- und Mehrgefahrenversicherung, die Aktivitäten zur Erschließung neuer Exportmärkte und über die Auswirkungen einer geplanten Erdverkabelung von Stromleitungen im Sonderkulturbereich diskutiert. Man will sich kümmern und sich mit den Themen intensiver befassen. Schauen wir mal, was das „Kümmern“ bringt.

Das Jahr 2016 war für mich persönlich und für den Obstbau in Deutschland wieder sehr ereignisreich. Die Witterung, die Märkte für Obst und Gemüse und der Einsatz für bessere Rahmenbedingungen haben die berufsständische Arbeit geprägt. Wir sind ein starker Berufsverband, der über ein ausgezeichnetes Netzwerk verfügt. Mein Dank gilt an dieser Stelle unseren Mitarbeitern in den Geschäftsstellen der Fachgruppe Obstbau und im Bundesausschuss Obst und Gemüse. Auch meinen Kollegen Franz-Josef Müller, Gerd Kalbitz und Norbert Schäfer sowie dem gesamten Vorstand der Fachgruppe Obstbau sei herzlich gedankt. Unser gemeinsames Engagement trägt zum Erfolg der Arbeit bei.

Für das kommende Jahr hoffe ich, dass wir offen nach innen und außen diskutieren und gemeinsam unsere Interessen vertreten. Mit dem Finger auf andere zeigen, bringt uns nichts. Wir sollten bereit für Veränderungen sein, ohne dabei unsere Identität zu verlieren. Ziel muss es sein, unseren Betrieben und unseren Nachfolgern eine Perspektive zu geben. Für dieses Ziel werde ich mich und wird sich die gesamte Bundesfachgruppe Obstbau auch im nächsten Jahr einsetzen.

Ich wünsche mir, zum Ende des nächsten Jahres viele positive Erfolgsmeldungen verkünden zu könnten. Packen wir’s an!

Ihnen allen ein erfolgreiches Jahr 2017.

 

Jens Stechmann                            Jörg Disselborg
- Bundesvorsitzender -                 - Geschäftsführer - 

 

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Trübe Aussichten oder Licht am Horizont?

Es ist Montag, der 21. März 2016, um 8.26 Uhr. Hier im Hotel Hafen Hamburg findet die Fachtagung Obst und Gemüse des Deutschen Raiffeisenverbandes statt.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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Wenn wir nicht über uns sprechen, tun es andere!

Die Delegierten der Mitgliedsverbände der Fachgruppe Obstbau haben im Rahmen der letzten Versammlung intensiv über eine Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit für den deutschen Obstbau diskutiert und folgende Feststellungen getroffen:

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Weiterentwicklung des integrierten Pflanzenschutzes – Beratung ist der Schlüssel

Mit Einführung der ersten Richtlinie für die Kontrolliert Integrierte Produktion im Jahr 1990 haben wir deutschen Obst- und Gemüsebauern Maßstäbe gesetzt.

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Es steht viel auf dem Spiel

So wie schon seit Jahren zur guten Tradition geworden, wird auch das Jahr 2016 mit einer kräftezehrenden Veranstaltung beginnen.

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Der Blick in die Zukunft – zuversichtlich oder hoffnungslos?

OBSTBAU und die Vereinigte Hagelversicherung haben in den vergangenen sechs Ausgaben die Zukunft des deutschen Obstbaus aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

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Erntesaison 2015 neigt sich dem Ende zu

Die Erntesaison 2015 neigt sich dem Ende zu – es beginnt die Saison der Messen, Tagungen und Seminare.

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Auch in dieser Ausgabe von OBSTBAU werfen wir in unserer Artikelserie einen Blick in die Zukunft, Schwerpunkt ist das Klima.

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Der Marktmacht ausgeliefert?

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Wieder einmal Greenpeace… und Bündnis 90/Die Grünen können es auch nicht besser

Fünf Jahre sind seit der letzten Attacke von Greenpeace auf den Obstbau vergangen.

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Wir setzen die gemeinsame Artikelserie mit der Vereinigten Hagelversicherung in dieser Ausgabe fort.

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Früher war alles besser. Sogar die Zukunft.

Schon Karl Valentin machte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts Gedanken über die Sehnsucht der Menschen nach einem besseren Morgen.

Dr. Rainer Langner, Jens Stechmann
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Dem Problem ein Gesicht geben

In den unzähligen Gesprächen mit Politikern, Behördenvertretern, der Industrie und mit Pressevertretern wird in diesen Wochen immer auch nach den Aussichten für die Obstsaison 2015 gefragt.

Jens Stechmann, Jörg Disselborg
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