Corona-Krise

Fachgruppe Obstbau

Rundschreiben der Fachgruppe Obstbau vom 12.02.2021

Antigen-Schnelltests: Änderung der Medizinabgabeverordnung
Einreise Rumänien: Testpflicht und Einreiseanmeldung

Rundschreiben vom 12.02.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über das Schreiben des Bundesausschusses Obst und Gemüse vom 11.02.2021 informieren:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 03. Februar 2021 ist die 3. Änderungsverordnung zur Medizinabgabeverordnung (An-hang) in Kraft getreten. Die Medizinprodukteabgabeverordnung (MPAV) gestattet nun auch eine Abgabe von Antigen-Schnelltests, und zwar der sog. „Point-of-Care-Tests“ (PoC-Tests), an Einrichtungen der kritischen Infrastruktur. Dazu zählen u.a. Betriebe aus dem Bereich Ernährung und damit auch der Landwirtschaft. Die Abgabe ist beschränkt auf Zeiten einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine nicht abschließende Liste von Antigen-Tests zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 veröffentlicht, die für die professionelle Durchführung der Antigentests nach der Corona-Testverordnung zugelassen sind.

 

Wer darf den Test vornehmen?

Personen, die den Test durchführen möchten, müssen zunächst in das Verfahren der Tes-tung unterwiesen werden. Wer diese Unterweisung vornehmen darf, ist gesetzlich nicht vor-geschrieben. Damit kann z.B. jeder Hausarzt oder eine Stelle des öffentlichen Gesundheits-dienstes eine solche Unterweisung vornehmen.

Gute Ansprechpartner für solche Schulungen sind auch die Kreis- oder Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Die dort Tätigen sind als Unterstützungstester für die Alten- und Pflegeheime fachlich versiert und schulen aktuell auch Lehrer und Personen, die hilfsweise in Alten- und Pflegeheimen bei den Testungen unterstützen sollen. Je nach Kapazität bestünde laut Aussage des DRK-Bundesverbandes auch die Bereitschaft zur Durchführung der erforderlichen Unterweisung von Betriebsleitern/Mitarbeitern landwirtschaftlicher Unternehmen. Die Kosten für die Unterweisung wurde mit ca. 50-100 Euro beziffert. Bitte wenden Sie sich an Regionale Ansprechpartner beim DRK.

 

Einreise Rumänien: Testpflicht und Einreiseanmeldung

Ab dem 12. Februar gilt in Rumänien für Einreisende aus Risikogebieten eine Testpflicht (PCR-Test, Probenentnahme max. 72h vor Einreise). Zudem besteht die Pflicht zur Einreise-anmeldung unter www.chestionar.stsisp.ro oder in Papierform (Anhang).

 

 

Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen:

  • die gegen das Coronavirus geimpft wurden und die 2. Impfdosis mindestens 10 Tage vor Einreise nach Rumänien erhalten haben (Nachweis über Impfbescheinigung)

  • die in den letzten 90 Tagen vor Einreise positiv auf Covid-19 getestet wurden (Nach-weis durch ärztliche Unterlagen)

  • LKW-Fahrer (zulässige Höchstkapazität von über 2,4 Tonnen)

  • Fahrer für Personenbeförderung (mehr als 9 Sitze, einschließlich Fahrersitz)

  • Grenzgänger aus Ungarn, Serbien, Bulgarien, Ukraine, Republik Moldau.

Die Vorlage eines negativen Tests entbindet nicht von den Quarantänebestimmungen.

Die aktuelle Liste der „Risikogebiete“ in Rumänien finden Sie weiterhin unter:

www.cnscbt.ro/index.php/liste-zone-afectate-covid-19

 

Mit freundlichen Grüßen

Lilian Heim,

Bundesausschuss Obst und Gemüse

 

Die neue Corona-Einreise-Verordnung finden Sie wie gewohnt im Download-Bereich “Corona“ auf unserer Webseite www.obstbau.org.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Joerg Hilbers

Geschäftsführer Bundesfachgruppe Obstbau

Über den Autor

Fachgruppe Obstbau

Herkunft

Dieser Artikel stammt aus Ausgabe 02/2021

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