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Archiv-Meldung vom 24.02.2004

Fruit logistica 2004 größer und schöner

Deutsche Erzeugerorganisationen mit neuem Standdesign
Ein starker Anstieg bei den internationalen Fachbesuchern, intensive Geschäftskontakte sowie eine globale Marktübersicht über das Produkt- und Dienstleistungsangebot des internationalen Fruchthandels prägten den Verlauf der FRUIT LOGISTICA 2004 Berlin. Mehr als 22.000 (2003: 15.800) Fachbesucher aus rund 90 Ländern informierten sich vom 5. bis 7. Februar auf der Leitmesse des internationalen Fruchthandels. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Einführung des Qualitätssicherungssystems Obst und Gemüse. Im Vergleich zur Fruit Logistica legte die diesjährige Messe um 20 % beiden Ländern, 21 % bei der Hallenfläche, 30 Prozent bei den Ausstellern sowie um 39 % bei den Fachbesuchern zu.

Neues Standkonzept entwickelt
BVEO, CMA und die Aussteller des deutschen Gemeinschaftsstandes hatten ein neues Standkonzept und Standdesign entwickelt. In diesem Jahr wurde der Gemeinschaftsstand in zwei große Bereiche unterteilt: den transparenten Bereich mit den free-floatern und den halbtransparenten Bereich mit den floatern. Ein Konzept , das durch seine Offenheit und Leichtigkeit die Besucher und Aussteller gleichermaßen voll überzeugte. Insgesamt dehnte sich die Messeplattform des deutschen Gemeinschaftsstandes auf über 1.000 m2 Messefläche aus. Zudem waren die Aktion „5 am Tag“ und die QS Qualität und Sicherheit GmbH in das Standkonzept integriert.

Startschuss für QS-Obst und –Gemüse ist erfolgt – erste Betriebe wurden auditiert
Am ersten Messetag wurden die Leitfäden für das Qualitätssicherungssystem “QS frisches Obst und Gemüse” für die Stufen der Erzeugung, des Fruchthandels und des Lebensmitteleinzelhandels vorgestellt. Von Berlin aus wird in den kommenden Wochen das dreistufige internationale Lebensmittelsicherheitssystem QS von den Multiplikatoren der Obst- und Gemüsewirtschaft verbreitet und in der Kette etabliert. Vor Messebeginn wurden auf diese Weise bereits einige Erzeugerbetriebe und zwei Standorte des Centralmarktes Roisdorf - Straelen auditiert und zertifiziert. Im QS-System "Frisches Obst und Gemüse" verpflichtet sich jedes Unternehmen zur Dokumentation seiner Betriebsprozesse und zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit. Regelmäßige Betriebs- und Produktkontrollen auf allen Stufen vom Feld bis in die Frischetheke gewährleisten ein hohes Maß an Transparenz und Lebensmittelsicherheit für den Verbraucher. Die QS-Grundsätze gelten damit auch für den Produktbereich Obst und Gemüse:
• Stufenübergreifende Erzeugungs- und Vermarktungskette
• Regelmäßige neutrale Kontrollen
• Offen für Teilnehmer im In- und Ausland
• Qualifizierte Lebensmittelsicherheit
• Prozessorientierte und produktbegleitende Basisabsicherung
• Prüfzeichen für Verbraucher.
Nach der Schulung der Auditoren im Februar und März 2004 beginnen die Kontrollen auf den Betrieben.
In der Frage der Harmonisierung mit EUREPGAP ist der Fahrplan klar: Die Erzeuger dürfen nicht mit zwei oder mehr Kontrollen verschiedener Standards konfrontiert werden. Für die QS-Betriebe wird es zukünftig mit einer Kontrolle zwei Zertifikate geben, EUREPGAP und QS. Wir wollen einerseits, dass jeder zertifizierte QS-Betrieb auf dieser Basis ein EUREPGAP-Zertifikat bekommen kann. Andererseits wollen wir jedem Erzeugerbetrieb (im Ausland), der ein EUREPGAP-Zertifikat hat, bei Erfüllung einer Zusatz-Checkliste die Warenlieferung ins QS-System ermöglichen", erklärte Nienhoff in der QS-Pressekonferenz.
Dr. Markus Nöthen BFEO, Bonn und Herbert Knuppen, Bonn


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AUSGABE 06/2008
Titel OBSTBAU - Juni 2008
Titelbild: Dieser Himbeerzuchtklon steht in der Sortenprüfung der LVWO Weinsberg. Vielleicht zukünftig eine neue Sorte?


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Leitartikel:
Zum Pflanzenschutz bekennen undd gemeinverständlich thematisieren
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