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Clubsorten für Direktvermarkter

Der Markenname einer Clubsorte ist einem Patent ähnlich. Viele innovative Apfelsorten werden somit in Zukunft nicht mehr frei zugänglich sein. Direktvermarktende Obstbaubetriebe sind als Einzelbetrieb für die Lizenzinhaber einer Clubsorte jedoch nicht interessant. Dabei ist vielen Sorteninhabern der Wert der Direktvermarktung für den Erfolg einer Sorte nicht klar: Direktvermarkter haben den direkten Bezug zum Kunden und können so sehr schnell feststellen, ob eine neue Sorte beim Verbraucher ankommt.
Um Clubsorten auch für direktvermarktende Obstbaubetriebe zu erschließen, müssen diese bei der Vergabe von Neuheiten durch eine gemeinsame Organisation vertreten werden. Aus diesem Grund wurde am 02.06.2003 die Fachkommission "Clubsorten für Direktvermarkter" gegründet. Die Interessensvertretung der Direktvermarkter gegenüber den Lizenzinhabern erfolgt durch die Geschäftsführung und den Fachbeirat.

Fachbeirat Clubsorten: Aufgaben und Ziele
Der Fachbeirat Clubsorten hat sich zum Ziel gesetzt, Clubsorten auch für direktvermarktende Obstbaubetriebe zu erschließen, die bisher bei der Vergabe von Neuheiten, mangels gemeinsamer Organisation, außen vor waren. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der direktvermarktenden Betriebe zu erhalten, um mit Sortenneuheiten Kundschaft zu binden oder neue Kunden zu gewinnen.
Fachbeirat: Eric Moutinho, Karl Ludwig Rostock und Norbert Schäfer
Geschäftsführer: Herbert Knuppen.


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AUSGABE 05/2008
Titel OBSTBAU - Mai 2008
Titelbild: Die Hummel ist ein wichtiger Bestäuber in Obstanlagen


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Leitartikel:
Erfolge sachgerecht erstritten - Aufgaben bleiben
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